Was ist die Videosprechstunde?
Seit 1. Oktober 2019 gibt es für die „sprechende Medizin“ die Möglichkeit, bestimmte Leistungen als so genannte Videosprechstunde durchzuführen. Dazu gehören u.a. psychotherapeutische Sprechstunden, psychotherapeutische Sitzungen oder Beratungsleistungen.

Gerade bei langen Anfahrtswegen, aber auch bei Krankheit oder im Urlaub, ist die Video-Sprechstunde eine zeitgemäße und sinnvolle Hilfe, um den Kontakt zwischen Patient und Therapeut auch dann aufrecht zu halten, wenn ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist.

Technische Voraussetzungen und Sicherheit
Zur Durchführung der Video-Sprechstunde benötigen Sie keine besondere Hard- oder Software. Ein PC/Mac, Laptop, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang und einer Kamera und einem Mikrofon sind ausreichend. Die Sprechstunde wird über den von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zertifizierten Online-Dienst Red Connect durchgeführt. Die gesamte Übertragung ist dabei Ende-zu-Ende verschlüsselt.


Erklärvideo (Fa. Red Medical)

Anforderungen an telemedizinische Leistungen
Unsere Praxis richtet sich grundsätzlich nach den Anforderungen, wie sie in der Anlage 31b zum Bundesmantelvertrag-Ärzte gesetzlich geregelt sind. Dazu gehören insbesondere:

+ Die Videosprechstunde muss in Räumen stattfinden, die Privatsphäre bieten.

+ Die Videosprechstunde muss vertraulich und störungsfrei verlaufen. So darf die Videosprechstunde beispielsweise von niemandem aufgezeichnet werden, auch nicht vom Patienten.

+ Die Videosprechstunde muss frei von Werbung sein.

+ Der Videodienstanbieter muss zertifiziert sein und muss gewährleisten, dass die Videosprechstunde während der gesamten Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt ist.